In den folgenden Jahren pflegte man wechselseitige Fußballfreundschaftsspiele mit dem holländischen Verein Stanfries Appelscha. So auch Pfingsten 1964 als das 40jährige Vereinsjubiläum im Saal Lampe gefeiert werden konnte.
Im gleichen Jahr wurde auch die Tischtennisabteilung ins Leben gerufen.
Im Bau war zu diesem Zeitpunkt die Turn- und Schwimmhalle in Lintorf, auf die der Verein große Hoffnungen in Bezug auf bessere Trainingsmöglichkeiten setzte.
Die Fußball A-Jugend wurde 1963/64 und 1964/65 Kreismeister. Diesen Titel erreichte 1966 auch die 1. Fußballmannschaft und spielte in den folgenden 10 Jahren in der Bezirksklasse Osnabrück. Die Leichtathleten nahmen an Sportfesten und Kreismeisterschaften teil und brachten beachtliche Erfolge mit.
Im Februar 1966 war es dann soweit - die Turnhalle war fertig und wurde dem VfL Lintorf zur Nutzung übergeben. Die Mitgliederzahl stieg um mehr als 300 Mitglieder auf 474 innerhalb eines Jahres an.
Nun war auch die Möglichkeit zur Gründung einer Volleyballabteilung gegeben. Nicht vorauszusehen war allerdings, welche Schlagzeilen diese Abteilung noch machen sollte.
Der Verein versäumte in all den Jahren nicht, seine Übungsleiter zu schulen und neue Trainer zu gewinnen und auszubilden.
Die Zahl der Sportabzeichenverleihungen nahm ständig zu. Durch den Bau des Hallenbades wurde die Möglichkeit geschaffen und auch genutzt, eine Schwimmabteilung zu gründen.
Nach langjährigen Bemühungen beschloß der Gemeinderat von Lintorf im Jahre 1969 einen neuen Sportplatz zu bauen. Spontan erklärte der VfL Lintorf eine größere Eigenleistung beim Sportplatzbau zu erbringen. Das Kassenhaus und die Umzäunung am Sportplatz wurde 1970 neben vielen anderen Arbeiten in Eigenleistung errichtet.
Mit einem glanzvollen Sportfest wurde 1971 der neue Sportplatz in die Obhut des Vereins übergeben. Es war ein großer und stolzer Tag für den VfL Lintorf. Endlich besaß der Verein eine vorbildliche Sportstätte, ausgestattet mit Flutlicht.
Im Mittelpunkt der Ehrungen standen die B-Jugend-Volleyballer des VfL, die zum ersten Mal Deutscher Jugendmeister geworden waren.
In der Folgezeit holten Jugendmannschaften noch 7 Deutsche Meisterschaften und ebenso viele Vizemeisterschaften nach Lintorf.
Eine großartige Leistung der Lintorfer Volleyballjugend mit ihrem Trainer Helmut Uhlmann.
In der Jahreshauptversammlung 1971 gab Erich Komber nach 20jähriger Tätigkeit sein Amt als 1. Vorsitzender des VfL Lintorf an seinen bisherigen Stellvertreter Detlef Kopetzki ab.
Erich Komber wurde für seine Verdienste von der Jahreshauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Unser Nachbarverein, der SV Huntetal Barkhausen gibt 1972 seine Selbständigkeit auf und schließt sich dem VfL Lintorf an.
Die 1. Volleyballmannschaft, die Jahr für Jahr aufgestiegen war, klopft an die Tür zur Bundesliga und schafft 1973 den Aufstieg in diese Klasse. Die Presse schreibt vom „Volleyballdorf“ und vom „Volleyballwunder“.
Das Fernsehen ist Gast in Lintorf und bei den Volleyballern.
Im gleichen Jahr schafft die Damen-Volleyballmannschaft zusammen mit den Damen aus Melle den Sprung in die Regionalliga
1974 feiert der Verein sein 50jähriges Jubiläum. Alle Abteilungen zeigten aus diesem Anlaß besondere Aktivitäten. Nach 2jähriger Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga schaffen die Volleyballer den Aufstieg in die erste Liga. Nun gehörten sie zum Kreis der acht besten Mannschaften in der Bundesrepublik.
Die neue Großraumturnhalle in Bad Essen bot seit Oktober 1976 ausgezeichnete Trainingsbedingungen und die Bundesligaspiele konnten nun in der eigenen Gemeinde ausgetragen werden. Bis dahin war man Gast in der Bohmter Sporthalle gewesen.
Freie Hallenstunden nutzte die Männer-Turnriege um sich fest zu etablieren.
Die Spitzensportler im Leichtathletikbereich der drei Vereine VfL Lintorf, TuS Bad Essen und SV Wimmer vereinigen sich in der LG Bad Essen. Diese Konzentration der Leistungsträger bringt hervorragende Erfolge.
Die Erfolge der Volleyballabteilung überstrahlen natürlich die anderen Sportarten, obwohl auch hier überall reges Leben und Treiben herrscht.
Möglich wurden diese Erfolge mit Hilfe der Gemeinde Bad Essen, Sponsoring von Firmen (z.B. Zurverfügungstellung eines VW-Busses), durch die Gründung eines Fördervereins und die Sponsoringaktivitäten vieler heimischer Firmen.

Mitten im Winter 1980/81 wird vom VfL Lintorf ein Lauftreff eingerichtet. Jeden Sonntag und jeden Mittwoch treffen sich die Joggingläufer zum Laufen im Wiehengebirge. Die stärkste Gruppe lief auch die Marathonstrecke, 42,195 km.
In der Jahreshauptversammlung im November 1980 wird Heinz Hinsken zum 1. Vorsitzenden des VfL Lintorf gewählt. Er löst Detlef Kopetzki, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat, nach 9jähriger erfolgreicher Amtszeit ab.

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