Dresden, 9./10. Mai – Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat sich der VfL Lintorf bei der Deutschen Meisterschaft der Volleyball-Senioren in der Altersklasse Ü64 erneut die Goldmedaille verdient. Das Team überzeugte über beide Turniertage hinweg mit einer souveränen, beinahe fehlerfreien und motivierten Leistung und blieb auf dem Weg zum Titelgewinn ungeschlagen.
Bereits in der Gruppenphase am Samstag ließ der VfL Lintorf keinen Zweifel an seinen Ambitionen. Im ersten Spiel trafen die Lintorfer auf Motor Thurm aus Sachsen und setzten sich deutlich mit 2:0 (25:10, 25:12) durch. Es folgte das Duell gegen den HTC Bad Neuenahr aus Rheinland-Pfalz – auch hier zeigte die Mannschaft eine geschlossene und konzentrierte Vorstellung und gewann erneut mit 2:0 (25:22, 25:17).
Im anschließenden Überkreuzvergleich wartete mit Helios Berlin ein erfahrener Gegner. Doch auch die Hauptstädter fanden kein Mittel gegen das variantenreiche und präzise Spiel des VfL. Mit zwei klaren Sätzen (25:15, 25:19) bestätigte Lintorf eindrucksvoll seine Topform und zog verdient ins Halbfinale.
Am Sonntagmorgen ging es dann gegen die SG Rodheim aus Hessen, die im Vorfeld als starker Gegner eingeschätzt wurde. Doch auch hier ließ Lintorf nichts anbrennen: Mit einer erneut starken Mannschaftsleistung, geprägt von druckvollen Aufschlägen und sicherem Zusammenspiel, dominierte das Team die Partie klar mit 25:17 und 25:07 und zog verdient ins Finale ein.
Dort wartete mit dem RBSSV Düren (NRW) ein bekannter und ebenfalls leistungsstarker Kontrahent. Doch die Dürener starteten nervös in die Begegnung, während die Lintorfer von Beginn an aufschlagsstark und konzentriert agierten. Mit einer Kombination aus Routine, Übersicht und konsequentem Spielaufbau sicherte sich der VfL den ersten Satz deutlich mit 25:13. Auch im zweiten Durchgang behielt Lintorf auch in der einen oder anderen angespannten Spielsituation die Kontrolle und machte mit 25:19 den Titelgewinn perfekt.
Mit diesem überzeugenden Finalsieg wurden die Ü64-Senioren ungeschlagen erneut Deutscher Meister und verteidigten damit erfolgreich den Titel aus dem Vorjahr.

Die Begeisterung im Team war riesengroß: über die absolut tolle und geschlossene Mannschaftsleistung. Der Erfolg in Dresden unterstreicht eindrucksvoll, dass Erfahrung, Teamgeist und Spielfreude auch in dieser Altersklasse die entscheidenden Faktoren für Spitzenleistungen sind.
hintere Reihe v.l.n.r.: Günter Nibbrig, Jörg Hinsken, Grzegorz Ziemski, Jürgen Henschen, Jürgen, Köster, Philippe Quistorff, Andreas Zander;
vordere Reihe v.l.n.r.: Jens Büttner, Stefan Engelke, Coach Nora Büttner, Tomas Kisslinger, Dieter Klenke
Verletzungspech bremst Ü59-Team bei Deutscher Meisterschaft in Dresden aus
Die Deutschen Meisterschaften der Volleyball-Senioren in der Altersklasse Ü59 standen für das Team unter keinem guten Stern. Trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung verhinderten mehrere Verletzungen eine bessere Platzierung – am Ende wurde es trotzdem ein respektabler 4. Platz.
Bereits in der Vorrunde präsentierte sich die Mannschaft spielerisch in guter Verfassung und konnte mit überzeugenden Aktionen aufwarten. Allerdings musste das Team schon früh einen Rückschlag hinnehmen: Gleich zwei Spieler fielen verletzungsbedingt aus.
Im Viertelfinale machte sich diese personelle Situation zunächst deutlich bemerkbar. Der Start verlief holprig, und der Gegner konnte daraus Kapital schlagen. Doch mit zunehmender Spieldauer fand die Mannschaft zurück zu ihrem Rhythmus, zeigte großen Kampfgeist und drehte die Partie schließlich noch. Der Sieg war am Ende knapp, aber aufgrund der Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels durchaus verdient.
Am Sonntag verschärfte sich die Lage jedoch weiter: Ein weiterer Spieler musste krankheitsbedingt passen, so dass die ohnehin reduzierte Spielerdecke noch kleiner wurde. Im Halbfinale gegen ein starkes Berliner Team waren die Kräfteverhältnisse dann spürbar verschoben. Der erste Satz ging klar verloren, im zweiten Durchgang steigerte sich die Mannschaft allerdings deutlich und lieferte ein enges Duell, musste sich aber auch hier knapp geschlagen geben.
Im anschließenden Spiel um Platz drei fehlten schließlich die nötigen Alternativen und Kräfte, um noch einmal entscheidend dagegenzuhalten.
Mit Blick nach vorne richtet sich der Fokus bereits auf das kommende Jahr: Dann will die Mannschaft – hoffentlich wieder in vollständiger Besetzung – erneut angreifen und um eine Medaille kämpfen.

hintere Reihe v.l.n.r.: Thomas Wahlers, Stefan Sander, Constantin Moor, Karl-Heinz Koopmann, Wilfried Niederhelmann, Dirk Krause-Meyer, Frank Krause, vordere Reihe v.l.n.r.: Bert Poniewaz, Stefan Hörsemann, Jens Jäger, Ingo Mäge, Christian Wiegand, Lutz Eickemeier.

Die Ü64-Goldmedaillengewinner mit einigen Spielern der Ü59 und einem bekannten Gesicht der Lintorfer Volleyballfamilie: Meike Plegge, die bei den Seniorinnen Ü49 mit dem Team aus Giesen gestartet ist und die Silbermedaille gewonnen hat.
In verschiedenen Teams bei der DM sah man weitere bekannte Lintorfer Gesichter: Stephan Maßmann, Andreas Tissen, Tom Hinsken und Benjamin Raude. Eine Bronzemedaille mit der Mannschaft aus Wildeshausen gewannen Michael Tegtmeier, Andreas Kowert und Karl Hackmann.

